Mann als chemisches Produkt

1. Februar 2002, 10:39
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"Man soll nicht alles ernst nehmen, auch nicht die Männer", schrieb uns ein dieStandard.at-Leser und so sandte uns "Oberhasenrat Dr. Dr. Reinhold Löffel vom Forschungsinstitut für Männerologie" in Mannheim Neues aus dem "Hasenlabor". Lesen Sie selbst:

Element: Mann

Chemisches Symbol: Ma

Vorkommen:

In verschiedenen Größen- und Rundungskombinationen, meist gebunden, selten frei. Tendiert in gebundener Form zu enzymattischer Spaltung, neigt in sauren Verbindungen zu flüchtigen Erscheinungsformen.

Physikalische Eigenschaften:

Das Element erreicht bereits durch geringfügige Umweltveränderungen bei individuell stark unterschiedliche Temperaturen seinen Schmelzpunkt. Mit Erreichen des Siedepunktes nimmt es schlagartig feste Form an, deren Konsistenz jedoch von geringer Dauer ist. Oftmals liqudisiert das Element in unerwarteten und unpassenden Zeitpunkten.Der Geruch des Elementes variiert von muffig bis moschusartig, lässt sich jedoch durch regelmäßiges antibakterielles Erhitzen samt Nachspülung auf Laugenbasis nachhaltig verbessern. Auf Dauer reagiert das Element auf basische Seifenlösungen heftig bis allergisch.

Chemische Eigenschaften:

Das Element zeigt erstaunliche Affinität zu vergorenem Traubenzucker und hefehaltigen Verbindungen. Als einwertiges Element ist diese Erscheinung besonders ausgeprägt spürbar, was die Verkettung mit dem Rundungselement 0² zur gallertigen Verbindung Ma 0² fördert. Glucosehaltige Stoffe sind in dem Element unter Volumenszunahme leicht löslich.

Qualitativer Nachweis:

Das Element verfärbt sich bei Annäherung an ein gut gebautes Element anderer Art rötlich. Elemente gleicher Art werden entweder in Form der Osmose kontaktiert oder in säurehaltiger Form durch Verfärbung auf Blau samt Straffung der intramuskulösen Verbindungen als Konkurrenzelement abgesondert.

Verwendungszweck:

Das Element eignet sich in seltenen Einzelfällen für Dekorationszwecke. In der Regel reagiert es jedoch gutartig auf Produktionsreize und standardisierte Entwicklungslinien.

Gefahrenhinweise:

Die Freilegung zur technischen Bearbeitung ist problemlos möglich, aber mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden.. Vor allem das Schwellverhalten stellt einen Risikofaktor dar. Das Element ist nur in Einzelfällen gegen thermische Zersetzung bei Heiß-Extraktion resistent. Bei allzu dynamischer Versuchsanlage kann es zu heftigen Explosionen kommen, die nur in der Aufbauphase des Elements ein Recycling erlauben.

Lagerung:

Die Aufbewahrung des Elements ist problemlos möglich. Besonders positive Ergebnisse zeigen Versuchsanordnungen mit Sportschau und Fußballübertragungen. Allerdings ist bei länger andauernder Lagerung eine Verstärkung der Bewegungsresistenz signifikant nachweisbar, es mutiert von Ma 0² zum Trägheitselement Ma 0² Tr³.

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