Eklat bei Anhörung Schilys

31. Jänner 2002, 18:53
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Minister fühlte sich durch Äußerungen eines CSU-Abgeordneten zur V-Mann-Affäre beleidigt: Sitzungsunterbrechung

Berlin - Zu einem Eklat ist es bei der erneuten Anhörung von Bundesinnenminister Otto Schily vor dem Innenausschuss des deutschen Bundestages zur V-Mann-Affäre gekommen. Die Sitzung wurde am Donnerstagabend unterbrochen, weil sich Schily durch eine Äußerung des CSU-Abgeordneten Hans-Peter Uhl beleidigt gefühlt habe, wie SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz sagte.

Die Obleute der Fraktionen traten zu Beratungen über das weitere Vorgehen zusammen. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen hatte Uhl Schily vorgeworfen, in einer ersten Stellungnahme vergangene Woche zu den Informationspannen "partiell die Unwahrheit gesagt" zu haben. Daraufhin habe Schily "sehr emotional regiert", wie es hieß.(APA/AP)

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