Gewerkschaft lässt Klage prüfen

31. Jänner 2002, 13:19
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Frächter begehen nicht nur Sozialbetrug, sondern auch unlauteren Wettbewerb

Wien - "Unsere Anwälte prüfen bereits eine Verbandsklage wegen unlauteren Wettbewerb gegen die Skandalfrächter", erklärt der Fahrergewerkschafter und zuständige Sekretär der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV), Georg Eberl, nachdem die Wirtschaftskammer inzwischen zwar die illegalen Praktiken und den Sozialbetrug vieler Frächter zugibt, aber noch immer keine Initiativen dagegen setzt.

Mit ihren Praktiken begingenn viele Frächter nicht nur Sozialbetrug, sondern auch unlauteren Wettbewerb. Da die Frächter nicht selbst mit Klagen gegen ihre Skandalkonkurrenten vorgingen, seien Anwälte beauftragt worden, eine entsprechende Klage zu prüfen. Sollte die Wirtschaftskammer oder einzelne Frächter nicht umgehend aktiv werden, werde man sicherlich aktiv, kündigt Eberl an.

Der Fahrergewerkschafter fordert neuerlich die Verankerung des Deliktes Sozialbetrug im Strafgesetzbuch. Nach deutschen Recht sei dies möglich. (APA)

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