Brasilien: 60.000 GlobalisierungsgegnerInnen erwartet

31. Jänner 2002, 10:43
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Tausende Frauen wollen auf geschlechtsspezifische Unterdrückung hinweisen

Rio de Janeiro - Bis zu 60.000 TeilnehmerInnen werden zu dem am Donnerstag beginnenden Zweiten Weltsozialforum im brasilianischen Porto Alegre erwartet. Die Konferenz bis zum 5. Februar versteht sich als Antwort auf das zeitgleich beginnende Weltwirtschaftsforum in New York.

Neben dem weltweiten Widerstand gegen die Globalisierung werden auch die Anschläge vom 11. September in den USA, der Weltfrieden sowie die Krise in Argentinien eine Rolle spielen.

Tausende Frauen aus fünf Kontinenten wollen das Weltsozialforum zur Ausweitung ihres Kampfs gegen geschlechtsspezifische Unterdrückung nutzen. Auf zwei Sonderkonferenzen geht es um Gewalt gegen Frauen von der Ausbeutung in der Sexindustrie, Mädchenhandel, Zwangsprostitution bis hin zur Versklavung. (APA)

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