Weltbank: Kabul kann Finanzhilfe erst in zwei Monaten verwalten

30. Jänner 2002, 22:00
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IWF- und Weltbankvertreter in Afghanistan

Kabul - Afghanistan braucht nach Ansicht der Weltbank noch zwei Monate Zeit, um die internationale Finanzhilfe verwalten zu können. Die auf der Geberkonferenz in Tokio zugesagte Wiederaufbauhilfe könne erst eingesetzt werden, wenn Afghanistan die notwendige Infrastruktur geschaffen habe, sagte der geschäftsführende Leiter der Weltbank in Afghanistan, William Byrd, am Mittwoch in Kabul. Die Ausbildung von Personal sei ebenso notwendig wie die technische Ausstattung.

Vertreter der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind seit Sonntag in der afghanischen Hauptstadt, um beim Aufbau einer Finanzverwaltung zu helfen. Auf der Geberkonferenz hatte die internationale Gemeinschaft Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 5,1 Milliarden Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren zugesagt. (APA)

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