Investmentfonds für Brennstoffzellen

4. Februar 2002, 13:17
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Mitsubishi, Shell Hydrogen und Johnson Matthey gründen Venture-Capital-Unternehmen

London - Mitsubishi, Shell Hydrogen und der Chemie-Konzern Johnson Matthey haben das erste Venture-Capital-Unternehmen gegründet, das sich ausschließlich dem alternativen Energiesegment - Brennstoffzellen und Wasserstoff-Technologien – widmet. Conduit Ventures Limited ("Conduit") mit Sitz in London will sich auf vielversprechende Brennstoffzellen-Firmen in Europa und Nordamerika konzentrieren. Mit Unterstützung weiterer Investoren sollen über einen Fonds rund 100 Mio. Dollar zur Verfügung stehen, wie Mitsubishi in einer Aussendung mitteilte.

Der neue Fonds wird von ehemaligen Investment-Bankern von Schroder Salomon Smith Barney betrieben. Conduit will sich vorwiegend jenen Unternehmen annehmen, die bereits Brennstoffzellen- und verwandte Wasserstoff-Technologien entwickelt haben und deren Produkte bereits Marktreife besitzen. Die Firmen sollten die Seed-Capital-Phase bereits durchlaufen haben und bereit zu einem Börsengang sein. Ziel von Conduit ist es, weltweit führender Anbieter von Brennstoffzellen-Venture-Capital zu werden. Conduit will sich dabei mit zehn bis 40 Prozent an den jeweiligen Unternehmen beteiligen. Das bedeutet Investitionen von einer bis zu zehn Mio. Dollar. (pte)

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