US-Chef der Siemens- Netzwerksparte zurückgetreten

30. Jänner 2002, 16:37
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München - Der US-Chef der defizitären Netzwerksparte des Siemens-Konzerns ist nach der enttäuschenden Geschäftsentwicklung der vergangenen Monate zurückgetreten. Mark Floyd werde seinen Posten zum 31. Januar verlassen, teilte Siemens am Mittwoch mit. Thomas Ganswindt, Vorstandschef der weltweiten Siemens-Netzwerksparte ICN, werde die Verantwortung für das US-Geschäft zunächst kommissarisch übernehmen. Das Netzwerkgeschäft, in dem der Abbau von 10.000 Stellen und Einsparungen von mehr als zwei Milliarden Euro geplant sind, hatte im vergangenen Quartal als einzige der Siemens-Sparten noch tiefrote Zahlen geschrieben. (APA/Reuters)
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