Kolumbien: Explosion von zwei Tonnen Dynamit

31. Jänner 2002, 12:27
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Sieben Soldaten tot - 22 vermisst - Streitkräfte eroberten Lager der FARC-Rebellen

Bogota - Bei der Explosion von mindestens zwei Tonnen Dynamit in einem von den kolumbianischen Streitkräften eroberten Lager marxistischer FARC-Rebellen sind sieben Soldaten getötet worden. Weitere 22 Soldaten galten am Mittwoch nach Angaben der Armee noch als vermisst. Trotz der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den FARC stieg die Zahl der seit dem Beginn der Rebellenoffensive am 14. Jänner getöteten Soldaten und Polizisten damit auf 40. Im selben Zeitraum wurden auch 37 FARC-Guerilleros und 20 Zivilisten getötet.

Die Streitkräfte hätten das Lager der FARC in der zentral gelegenen Provinz Meta erobert und dabei vier Rebellen getötet sowie sieben gefangen genommen, sagte General Arcesio Barrera. Dann sei jedoch das in einem Haus gelagerte Dynamit in einer gewaltigen Explosion in die Luft geflogen.

Eine Autobombe tötete in der südlichen Provinzhauptstadt Florencia in Caqueta zudem sieben Zivilisten und einen Soldaten. Weitere 40 Menschen seien verletzt worden. Die Behörden vermuteten die FARC hinter dem Anschlag. Die FARC sind mit 16.000 Männern und Frauen unter Waffen die größte Rebellenorganisation des Landes. (APA/dpa)

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