Zuckerl für den neuen Euro-Zahlschein

18. Februar 2002, 11:52
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Good old Zahlschein erkennt nun auch Frauen als Empfängerinnen an

Wer hätte das gedacht? Der neue Euro-Erlagschein hat nicht nur in Bezug auf die Währung grundlegend Neues zu verbreiten. Auch in Sachen geschlechterneutraler Sprache wagen sich die österreichischen Banken in noch nie gesehene neue Sphären vor: Kleingedruckt aber deutlich ist von einem Tag auf den Anderen von der EmpfängerIn bzw. der AuftraggeberIn die Rede. So selbstverständlich, wie Frauen also bisher beim "Empfänger" mitgedacht wurden, so unspektakulär und problemlos verlief offenbar der Wechsel in eine dem 21. Jahrhundert würdige Anrede für Frauen.

Einziger Wehrmutstropfen: An der Bezeichnung "Empfängerbank" hält man nach wie vor fest. Verstehe es, wer wolle...

Ob diese neue Regulierung für ganz Europa gilt, ist uns nicht bekannt. Vielleicht wissen unsere UserInnen mehr und posten Ihre Erfahrungen mit den neuen Euro-Zahlscheinen in anderen EU-Ländern. Die dieStandard.at-Redaktion wäre sehr verbunden! (red, 30.01.2002)

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