Google distanziert sich von Pop-Ups

31. Jänner 2002, 16:28
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In einer Stellungnahme geben die Betreiber der Suchmaschine die Schuld den Drittanbietern

Die Suchmaschine Google hat sich in einer Stellungnahme von den lästigen Pop-Ups distanziert. "Wir halten Pop-Ups für lästig und wollen diese nicht auf unserer Seite", so die Google-Aussage. Wenn ein User dennoch mit Werbeeinblendungen gequält wird, so ist dies nicht die Schuld der Suchmaschine, sondern von Drittanbietern, so Google weiter.

Stellungnahme wegen Beschwerden

Das Unternehmen sah sich zu diesem Schritt gezwungen, da sich immer mehr User über Pop-Ups nach erfolgter Suche bei Google beschwerten. "Wir waren der Meinung es wäre der richtige Zeitpunkt um den Leuten zu sagen, dass Google selbst keine Pop-Ups zeigt", so Matt Cutts, Software-Entwickler der Suchmaschine.

Pop-Ups nicht mehr wegzudenken?

In der heutigen Zeit sind Pop-Ups längst nicht mehr eine Ausnahmeerscheinung, selbst Firmen wie Yahoo, MSNBC und die New York Times haben diese Werbeform fix in ihre Webseiten integriert. Durch Pop-Ups konnte die davor nahezu unbekannte Überwachungskamera-Firma X10 ihre Popularität enorm steigern. Die Pop-Ups dieser Firma waren eine der am häufigsten gezeigten Werbeeinblendungen des letzten Jahres.

"Wir wollen keine Pop-Ups bei Google"

"Wir wollen bei Google keine Pop-Ups zeigen. Unser Fokus liegt darin Usern zu helfen ihre Erfahrungen im Internet zu sammeln", so Cutts weiter. Das Unternehmen empfiehlt Konsumenten die sich durch Pop-Ups gestört fühlen, die Installation von Werbefiltern, die unter anderem auch Pop-Ups erkennen und ausfiltern. (red)

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