"Extreme Ultraviolet Explorer" vermutlich in Ägypten abgestürzt

1. Februar 2002, 13:08
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Diese Einschätzung der NASA beruht auf Radarmessungen

Washington - Die Überreste des "Extreme Ultraviolet Explorer" sind nach Einschätzung der US-Weltraumbehörde NASA am Donnerstag möglicherweise auf Ägypten gestürzt. Die NASA stützt sich bei ihrer Vermutung auf Radarmessungen.

Demnach könnten Trümmer des drei Tonnen schweren Forschungssatelliten um 05.15 Uhr MEZ auf ägyptischem Territorium niedergegangen sein, wie NASA-Sprecherin Dolores Beasley mitteilte. Zunächst hatte es geheißen, die nicht verglühten Teile des Satelliten seien wahrscheinlich in den Persischen Golf gestürzt.

Der unkontrollierte Niedergang des Satelliten wurde vom Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando (NORAD) per Radar verfolgt. Der größte Teil des "Extreme Ultraviolet Explorer" sollte in der Atmosphäre verglühen. Der Satellit startete 1992 ins All und wurde zur Beobachtung von 1.000 Objekten im ultravioletten Teil des Spektrums eingesetzt. (APA/AP)

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