Frauenpolitik "aus einem Gerechtigkeitssinn heraus"

30. Jänner 2002, 14:43
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Die neue Vorsitzende des Unabhängigen Frauenforums (UFF) heißt Romana Bartl

Wien - Einstimmig hat das UnabhängigeFrauenForum (UFF) Romana Bartl (38) zur neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Traude Kogoj, die bisherige Vorsitzende des UFF, zieht sich in die zweite Ebene zurück, bleibt dem Verein aber weiterhin erhalten. Romana Bartl hatte als Fachfrau für Werbung und Kommunikation schon das von von 645.000 Menschen unterzeichnete Frauen-Volksbegehren mitbetreut.

"Aus einem Gerechtigkeitsempfinden heraus"

Ihre Position zum Thema Frauenpolitik: "Ich handle aus meinem Gerechtigkeitsempfinden heraus. In Zeiten wie diesen ist ein Gegengewicht zur frauenfeindlichen Regierungspolitik wichtiger denn je." Begonnen hat Bartls Engagement für Frauenrechte und selbstbestimmtes Frauenleben in der Werbebranche, in der sie lange Jahre tätig war: "Schon als junge Frau hab ich erkannt, dass da vieles nicht stimmt. So war es nur klar, dass ich begonnen habe, mich gegen Sexismus in der Werbung zu wehren."

Die Schwerpunkte des UFF im Jahr 2002 sieht Bartl vor allem darin, frauenfeindliche Politik und frauenfeindliche Aktionen sichtbar zu machen, sie zu kritisieren und einer möglichst breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass Politik und Wirtschaft konkrete Schritte hin zur vollen Gleichstellung und zur Eigenständigkeit von Frauen setzen müssen. Die Umsetzung des Frauen-Volksbegehrens müsse weiter eingemahnt werden. (APA)

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