Die meisten Hacker kommen aus den USA

29. Jänner 2002, 20:42
posten

Sicherheitsunternehmen Riptech spürt 126.000 Cyber-Attacken nach

Nach einer Studie des US-Computersicherheitsunternehmens Riptech über die Bedrohungen aus dem Internet und ihren geografischen Ursprung kommen 30 Prozent aller Hacker aus den USA. Südkorea und China folgen auf den Plätzen Zwei und Drei mit neun beziehungsweise acht Prozent aller Hacker. Gemessen an seiner Bevölkerung nimmt Israel mit dem höchsten Bevölkerungsanteil an Hackern einen besonders prominenten Platz im Internet Threat Report von Riptech ein.

Auswertung

Riptech, ein Anbieter von Echtzeit-Sicherheitslösungen, wertete für seinen Bericht mehr als 126.000 Angriffe aus dem Internet auf mehr als 300 Unternehmen in 25 Staaten aus. Zusammen schützen die Sicherheitseinrichtungen dieser Unternehmen mehr als eine Mio. Hosts. Der Untersuchungszeitraum umfasste die vergangenen sechs Monate. "Informationssicherheit hat strategische Bedeutung für Entscheider innerhalb von Unternehmen erlangt", erklärte Amit Yoran, CEO von Riptech. Der Internet Threat Report klassifizierte die Angriffe aus dem Cyberspace nach Intensität, Schwere und geografischem Ursprung. Die Daten wurden von Riptech nach Industriesparten und Unternehmensgröße geordnet.

Beliebte Ziele

Demnach waren besonders Hightech-, Medien- und Energieunternehmen sowie Banken beliebte Ziele der Hacker. Im Durchschnitt wurden solche Unternehmen 700 Mal in den vergangenen sechs Monaten angegriffen. Betriebe mit mehr als 500 Mitarbeitern waren deutlich häufiger Ziel einer Cyber-Attacke als kleinere Unternehmen. Die Gesamtanzahl aller Cyber-Attacken pro Unternehmen stieg im Untersuchungszeitraum zwischen Juni und Dezember 2001 um 79 Prozent. 39 Prozent aller Angriffe sind dabei gegen spezifische Organisationen gerichtet. In Zukunft will Riptech halbjährlich einen Threat Report veröffentlichen. (pte)

Share if you care.