Die "graue Revolution" der Senioren

29. Jänner 2002, 21:10
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Klischee von Inaktivität und Gebrechlichkeit passt heute nicht mehr

Wien - Die neuen Alten sind da, die "graue Revolution" der "Generation 50 plus" hat sich laut einer Umfrage der Meinungsforscher von Fessel-GfK vollzogen: Bisherige "Klischees vom inaktiven, gebrechlichen Alter" passten nicht mehr zum Gros heutiger Senioren. Menschen über 50 seien vorwiegend "fröhlich" und "optimistisch", immerhin 43 Prozent der insgesamt 1000 befragten Personen ab dem 51. Lebensjahr bezeichneten sich als "aktiv".

Gesundheitszustand, Einkommen, Bildung, Beruf und soziale Kontakte beeinflussen das Selbstempfinden: Nur noch 28 Prozent der Befragten fühlten sich "alt". Drei von vier Senioren bezeichneten ihre Gesundheit als "gut", 64 Prozent fühlten sich "sehr leistungsfähig". 59 Prozent hätten das Gefühl, die Zukunft bringe ihnen noch viele erfreuliche Dinge, 61 Prozent hätten noch viel vor im Leben. Und 76 Prozent hätten die Möglichkeiten, die ihnen das Leben bisher geboten hat, "gut genutzt". (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30.1.2002)

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