Architektenstreit um Umbau des Kleinen Festspielhauses

30. Jänner 2002, 13:06
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Rabl-Stadler will Verhandlung im Bundervergabeamt abwarten

Salzburg - Die Präsidentin der Salzburger Festspiele, Helga Rabl-Stadler, wollte sich zum Streit der Architekten um den Auftrag zum Umbau des Kleinen Festspielhauses vorerst nicht äußern. Laut Pressereferat der Festspiele will Rabl-Stadler die vom Bundesvergabeamt in Wien für den ersten März anberaumte Verhandlung abwarten und nicht in das schwebende Verfahren eingreifen. In dieser Verhandlung wird der Bund prüfen, ob der Vorwurf des Architekten Wilhelm Holzbauer gegen seine Architekten-Kollegen berechtigt ist.

Holzbauer, der ja ursprünglich mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses hätte beauftragt werden sollen, hat dem im Ausschreibungsverfahren erstgereihten Architekten-Team aus Salzburg, Wien und Luxemburg vorgeworfen, es missachte die Ausschreibungsbedingungen. Holzbauer hat daraufhin eine Vergabesperre dieses Auftrages bis zum 11. März erwirkt. Eine Bewertungskommission hatte im September vergangenen Jahres Wilhelm Holzbauer nur an die zweite Stelle gereiht. (APA)

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