Orkane entstehen im Herbst und Winter

29. Jänner 2002, 13:03
posten
Ab 60 km/h Windgeschwindigkeiten übernehmen Versicherungen Schäden, die von starken Windböen angerichtet worden sind. Die Meteorologen rechnen anders (in Beaufort) und sprechen von einem "echten" Sturm ab Stärke 8 - das entspricht 75 bis 88 Stundenkilometern. Die Windspitzen können da leicht um die 100 km/h liegen.

Ab 62 km/h sprechen "Wetterfrösche" von stürmischem Wind. Ab 75 km/h folgt der Sturm. Windstärken von 89 bis 102 km/h heißen starker Sturm, der ab 103 Stundenkilometern zu orkanartigem Sturm anwächst. Alles über 118 km/h gilt als Orkan. Das entspricht auf der zwölfteiligen Skala des britischen Admirals Sir Francis Beaufort (1774-1857) Windstärke zwölf.

Orkane entstehen vor allem im Herbst und Winter wegen der extremen Temperaturgegensätze zwischen Norden und Süden: Über dem Polargebiet herrschen Minusgrade, aus dem Süden zieht warme Luft heran. Kalte und warme Luftmassen prallen meist über dem Atlantik aufeinander. Dabei wird viel Energie freigesetzt, die dann als Orkan über See und Land wirbelt. (APA)

Share if you care.