Sand und Lehm aus 188 Ländern

29. Jänner 2002, 12:25
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Welt-Mandala in New York enthüllt

Vereinte Nationen - Sand und Lehm aus 188 Ländern vereint ein Welt-Mandala, das in der Zentrale der Vereinten Nationen in New York enthüllt wurde. Das 2,50 Meter große Werk des amerikanischen Künstlers Neil Tetkowski soll die Einheit der Welt verdeutlichen. Ein Mandala ist ein geometrisches Muster, das im Hinduismus und Buddhismus das Universum darstellen soll. Meist dient es als Vorlage für Geschichten oder Meditationen.

Das Zentrum des spiralförmig angeordneten Mandalas zeigt den Handabdruck eines Neugeborenen in dem einer 100-jährigen Frau, der inzwischen 102 Jahre alten Mary Livornese. "Es macht keinen Unterschied, wer wir sind - wir sind alle Menschen der einen Welt", sagte Livornese während der Enthüllung des Werks am Montag.

Tetkowski hatte dazu vor einigen Jahren die Diplomaten aller UN-Staaten gebeten, aus ihren Heimatländern Lehm oder Sand für das Mandala beizusteuern - die Einfuhr von Erde ist in den USA wegen der Gefahr von Schädlingen für die Landwirtschaft nicht erlaubt. Das Welt-Mandala wird dauerhaft in der Zentrale der Vereinten Nationen ausgestellt. (APA)

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