"Wer ein Kind ohrfeigt, gilt heute als Kindesmisshandler"

28. Jänner 2002, 14:40
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Arnold Schwarzenegger ist als Kind oft geohrfeigt worden - und setzt sich heute für Straßenkinder ein

München - Arnold Schwarzenegger hat als Kind oft "Watsch'n" bekommen. Der Actionstar sinnierte im Lifestyle-Magazin "GQ" über den Wandel der Erziehungsmittel. "Ich bin streng, aber nicht so streng wie meine Eltern. Wer ein Kind ohrfeigt, und ich bin oft geohrfeigt worden, gilt heute als Kindesmisshandler. Früher gehörte das zur Erziehung." Der Polizistensohn wuchs in den 50er Jahren bei Graz auf.

Straßenkinder-Projekt

Für den heute 54jährigen und früheren Bodybuilder ist das Kinderhochheben "das beste Workout." Nicht nur für seine eigenen vier Kinder sorgt Schwarzenegger. Sein Projekt "Inner City Games" betreut Straßenkinder bei Sport und Schulaufgaben, um sie vor Prostitution und Kriminalität zu bewahren. "Kinderbetreuungsprogramme nach Schulschluss für die gesamten Vereinigten Staaten. Was Wichtigeres gibt es nicht", erklärt der Hollywood-Star.

Sein neuer Film "Collateral Damage", in dem er einen US-Feuerwehrmann spielt, der durch Terroristen alles verliert, kommt gerade recht: "Amerika und der Rest der Welt wollen sehen, dass Gut über Böse siegt - in Wirklichkeit und auf der Leinwand." (APA/AP)

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