Als ich die Nachricht vom Tod Astrid Lindgrens las, fühlte ich mich sofort um 20 Jahre zurückversetzt, in endlose Sommernachmittage in der Hängematte mit den Kindern aus Bullerbü, Kalle Blomquist und Lotta. Besonders bemerkenswert am Erfolg der Autorin ist die Tatsache, dass der Erfolg zu einer Zeit vor Marketinghypes a la Harry Potter eintrat. Auch heute gibt es keineswegs nur hässliche und gewalttätige Kinderunterhaltung (als Gegenbeispiel mögen "Der kleine Eisbär" und "Petterson und Findus" dienen), aber Lindgren war schon etwas Besonderes. Und die Titelmelodie von Pippi Langstrumpf, dem selbstbewussten, anarchistischem Mädchen, habe ich auf meinem Handy - als akustischer feministischer Kommentar sozusagen ;-)
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.