Fürstentum Liechtenstein im Internet

28. Jänner 2002, 13:37
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Neue Ära liechtensteinischer Kommunikationspolitik

In Liechtenstein hat am Montag eine neue Ära in der Kommunikationspolitik begonnen. Mit der Präsentation des Internet-Portals http://www.liechtenstein.li durch Regierungschef Otmar Hasler hat das Fürstentum erstmals eine Informations-Plattform, auf der alle wesentlichen Institutionen des Landes umfassend und aktuell informieren.

Das Liechtenstein-Portal ist eine gemeinsame Informationsplattform von Fürstenhaus, Staat, Wirtschaft, Kultur, Sport und Tourismus. Ziel des Portals ist es, Liechtenstein unter einer Adresse in allen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, historischen und touristischen Facetten der Weltöffentlichkeit vorzustellen. Das Liechtenstein-Portal ist ein Projekte der im Vorjahr eingerichteten Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, die von Gerlinde Manz-Christ geleitet wird, die zuvor Leiterin der Presse- und Informationsabteilung des Außenministeriums in Wien war.

Infos zum Finanzplatz Liechtenstein

Unter der Adresse www.liechtenstein.li findet man laut Presse- und Informationsamt neueste Informationen zum Finanzplatz Liechtenstein, außerdem kann man die Fürstlichen Kunstsammlungen und aktuellen Kunstausstellungen in Liechtenstein in besichtigen, liechtensteinische Firmen kontaktieren, mit Sportlern kommunizieren oder Hotelzimmer reservieren.

Die Informationen sind einfach und schnell abrufbar. Das Portal ist grundsätzlich als Informationsplattform für alle Liechtensteiner nutzbar. Es sind auch Links zu anderen liechtensteinischen Websites eingerichtet. Auch "Radio L" ist eingebunden, Nachrichten über Liechtenstein können in Echtzeit über das Portal abgerufen werden. Die Plattform ist laut Christ-Manz noch im Aufbau und wird laufend ergänzt, verbessert und aktualisiert.

"Es war mir wichtig die Kräfte dieses Landes zu einen, um über Liechtenstein und die neuesten Entwicklungen im Land aktuell und umfassend zu informieren," erklärte Regierungschef Otmar Hasler bei der Medien-Präsentation des neuen Liechtenstein-Portals: "Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel Unwissen oder sehr einseitiges Wissen über unser Land in der Welt besteht," so Hasler. Nicht nur viele ausländische Medien, sondern auch politische Meinungsbildner und Entscheidungsträger "besitzen oft unrichtige oder unvollständige Informationen über unser Land". Die Regierung des Fürstentums habe daher entschieden, die zur Zeit schnellste und gleichzeitig umfassendste Kommunikationsschiene einzusetzen. Liechtenstein soll damit speziell im Ausland neu positioniert werden.(APA)

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