Rauch-Kallats Gegenangriff

30. Jänner 2002, 20:20
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Zum "Rückschritt" der Anti-Kindergeld-"Drohung" Gusenbauers

Wien - ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat hat die "Drohung" von SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer kritisiert, den sozialpolitischen Meilenstein Kindergeld rückgängig machen zu wollen. Dies würde ein Rückschritt für die Familien sein. Gusenbauers Kritik sei der Versuch eines "frustrierten Oppositionspolitikers, der von zahlreichen Flops in der eigenen Partei ablenken will", so Rauch-Kallat am Sonntag.

Familienpartei lässt keine Verschlechterungen zu

Sie lobte die Arbeit der Regierung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V), die "durch konsequente Arbeit zahlreiche zukunftsweisende Reformen für die Bevölkerung umgesetzt hat, an denen sozialistische Kanzler jahrzehntelang gescheitert sind". Das Kindergeld komme tausenden Familien in Österreich zugute, die ÖVP als die Familienpartei Österreichs werde hier keine Verschlechterungen zulassen.

Ein Scherz

Die von Gusenbauer vollmundig angekündigten Konzepte der SPÖ seien weit und breit nicht zu sehen. "In für Österreich so entscheidenden Fragen, wie der Sicherheits-, Wirtschafts-, und Gesundheitspolitik hat die SPÖ bisher nur einen peinlichen Schlingerkurs zu Stande gebracht und gezeigt, dass es immer noch unüberbrückbare Meinungsunterschiede zwischen 'Realisten' und 'linken Utopisten' gibt", so Rauch-Kallat. Wenn Gusenbauer daher nun sage, die SPÖ habe "alle konzeptionellen Vorarbeiten erledigt und sei regierungsbereit", könne das wohl nur ein "Scherz" sein.
(APA)

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