Heute startet die erste Semesterferien- Reisewelle

1. Februar 2002, 13:45
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Wien - Heute startet die erste Semesterferien-Reisewelle: Ab 2. Februar haben die Schulen in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg geschlossen - mehr als 400.000 Mädchen und Buben haben frei. Vor allem der Samstag wird wieder zum "Stautag". Einfacher und bequemer geht die Fahrt mit den ÖBB, die 30 zusätzliche Züge einsetzen.

Schon Freitagnachmittag muss mit starkem Verkehr auf den Wiener Ausfallstraßen und den anschließenden Hauptverbindungen in Niederösterreich gerechnet werden. Die große Reisewelle zu den Skigebieten wird am Samstag rollen. Mit dichtem Kolonnenverkehr muss vor allem in den Vormittagsstunden auf der Westautobahn (A1), Tauernautobahn (A10) und Südautobahn (A2) gerechnet werden.

Auch Deutsche sind unterwegs

Neben den "echten" Semesterurlaubern aus Ostösterreich werden auch schon zahlreiche deutsche Urlauber unterwegs sein, die sich auf den "Rosenmontag" am 11. Februar einstimmen. In Westösterreich muss daher mit Wartezeiten auf den Zufahrten in die Skizentren, besonders in die Tiroler Seitentäler, gerechnet werden.

Aufenthalte müssen auch Alle einplanen, die über die Felbertauernstraße (B108) zwischen Lienz in Osttirol und Mittersill in Salzburg fahren wollen. Wegen Arbeiten im Felbertauerntunnel wird der Verkehr bis zu 30 Minuten angehalten.

Morgenstund' hat Gold im Mund

Die beste Zeit, um loszufahren, sind entweder die frühen Morgen- oder die späteren Nachmittagsstunden am Samstag. Wer sein Quartier auch erst am Sonntag beziehen kann, wird sein Ziel ohne großen Stress und Staus erreichen.

Dem Stau entgehen können Alle, die mit den ÖBB in den Urlaub fahren. 30 zusätzliche Züge werden auf der West- und Südbahn eingesetzt. Insgesamt wird das Bahnangebot für die Semesterurlauber um 432 Waggons mit 23.220 Plätzen verstärkt.

Bequem reisen mit der Bahn

Für Urlauber, die das Auto am Zug mitnehmen wollen, werden 117 Autotransportwagen bereitgestellt. Allerdings raten die ÖBB, sich rechtzeitig Plätze zu sichern. Reservierungen sind unter der Telefonnummer 05/1717 (Ortstarif) möglich.

Tipps von ARBÖ und ÖAMTC

Wichtig ist das richtige Verstauen des voluminösen Gepäcks. Der sicherste Platz für Ski, Snowboard und Stöcke ist laut ARBÖ am Dach. Wer eine Dachbox verwendet, kann auch die sperrigen Skischuhe hineingeben - wenn die höchstzulässige Dachlast nicht überschritten wird. Im Kofferraums gehört das schwere Gepäck möglichst weit vorne und so weit unten wie möglich verstaut, so der ARBÖ. Die Oberkante der Sitzbank darf nicht überragt werden.

Heikel kann der Transport von Carving-Ski sein, warnt der ÖAMTC. Neue Modelle sind für ältere Dachträger einfach zu dick. Besonders im Bindungsbereich sind die Latten oft so breit, dass das Dach zerkratzt werden kann. Ein rechtzeitiger Test hilft vor bösen Überraschungen.

Auch wenn im Osten schon der Frühling aufgezeigt hat: Auf die richtige Winterausrüstung darf nicht vergessen werden. Schneeketten, Arbeitshandschuhe, Besen und Eiskratzer sollten griffbereit sein. (APA)

ÖBB-Reservierungen sind unter der Telefonnummer 05/1717 (Ortstarif) möglich
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