BMW nach Rekordjahr auf der Überholspur

28. Jänner 2002, 13:07
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Konzernumsatz trotz Rover-Trennung auf über 37 Milliarden Euro gestiegen

BMW rechnet nach Rekordjahr mit weiterem Wachstum - Tagesmeldung Umsatz um 7,1 Prozent gestiegen - Spitzenwerte auch bei Produktion

München - Nach dem Rekordjahr 2001 rechnet der deutsche Autobauer BMW auch im laufenden Geschäftsjahr mit weiterem Wachstum, gab Vorstandschef Joachim Milberg am Montag in München bekannt. Wie die BMW Group in ihrem Aktionärsbrief mitteilte, stieg der Umsatz um 7,1 Prozent auf rund 37,9 Mrd. Euro (521,5 Mrd. S).

Mit Automobilen konnte der Konzern Erlöse von rund 33,5 Mrd. Euro einfahren - 13,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Motorrädern legte BMW um 14,1 Prozent zu. Erstmals kletterte der Umsatz in dieser Sparte über eine Milliarde Euro.

Gegen den Trend

Auch beim Absatz war 2001 für BMW das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte. Entgegen dem rückläufigen Branchentrend erzielte der Konzern mit 905.657 verkauften Autos weltweit eine Steigerung von 10,2 Prozent. Das Plus resultierte aus einem Absatzwachstum der Marke BMW von 7,1 Prozent und der Neueinführung des MINI mit 24.990 Autos.

Weitere Spitzenwerte meldete das Unternehmen bei der Produktion. BMW stellte im vergangenen Jahr 946.730 Fahrzeuge her, darunter 42.395 MINIs. Insgesamt lag der Zuwachs bei 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Um die Produktion zu steigern, eröffnete BMW 2001 ein neues Motorenwerk im britischen Hams Hall und vergrößerte die Kapazitäten in den Werken Oxford und Spartanburg (USA).

Weiteres Wachstum

Der Autobauer erhöhte seine Investitionen im vergangenen Jahr um ein knappes Drittel auf rund 2,8 Mrd. Euro. In ein neues Werk in der Region Leipzig/Halle will BMW 1,3 Mrd. Euro investieren. Wie Konzernchef Milberg mitteilte, rechnet BMW mit einer weiterhin überdurchschnittlichen Entwicklung im Premiumsegment der internationalen Automobilmärkte. BMW beschäftigt derzeit rund 97.000 Mitarbeiter. (APA)

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