Berlusconis Kulturpolitik

27. Jänner 2002, 22:46
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Personalpolitik bei italienischen Kulturinstitutionen sorgt für Empörung

Rom - Die jüngsten Besetzungen von Leitungsposten italienischer Kulturinstitutionen durch Ministerpräsident Silvio Berlusconi haben in der italienischen Kulturszene für Empörung gesorgt. Mehr noch als die vorzeitige Ablöse ordnungsgemäß bestellter Personen wird die Veröffentlichungspolitik gegeißelt: So erfuhr Lino Micchiche, Präsident der nationalen Filmschule, aus der Zeitung, dass er durch Francesco Alberoni ersetzt wird, einen Berlusconi nahe stehenden Soziologen. (AFP)

(DER STANDARD, Printausgabe vom 28.1.2002)

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