Universitäten als Gründer-Biotope

27. Jänner 2002, 18:48
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Förderprogramm verspricht viele neue Hightechfirmen

Johannes Steiner

Wien - Viele neue Hightech- unternehmen über fünf Jahre verspricht ein neues Technologieförderprogramm namens "A plus B" (Academia plus Business), das diese Woche mit der Auswahlentscheidung aus den Förderanträgen seinen Stapellauf erlebt. Ziel des Programms ist es, die Zahl der forschungsintensiven Firmengründungen aus den Universitäten heraus dauerhaft zu steigern. Dazu wird die Einrichtung von A-plus-B-Zentren an Universitäten gefördert, in denen potenzielle Firmengründer von der ersten Idee bis zum Unternehmensstart betreut werden.

In der ersten Ausschreibungsrunde haben sechs Konsortien aus sechs Bundesländern (Wien, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Salzburg und Tirol) Förderanträge gestellt. Darin werden konkrete Projektpläne dargestellt, wie an den jeweils beteiligten akademischen Einrichtungen die Gründung von Hightechfirmen stimuliert werden kann.

Insgesamt rechnen die Betreiber dabei über eine Laufzeit von fünf Jahren mit fast 250 Gründungsprojekten, die sie unterstützen wollen. Die Konsortien sind um die ansässigen Hochschulen gruppiert und binden insgesamt mehr als 100 Partner ein, darunter etwa die jeweiligen Landesförderstellen.

Die Anträge umfassen ein Gesamtprojektvolumen von 35 Mio. Euro (480 Mio. S) inklusive beantragter Bundesfördermittel von 15 Mio. Euro. Aus den Mitteln der Technologieoffensive wurden dem Programm für die erste Runde 8,3 Mio. Euro zugesprochen, womit etwa vier Anträge finanzierbar sind. (Der Standard, Printausgabe, 28.01.02)

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