Spiegel-Online will kostenpflichtige Inhalte einführen

28. Jänner 2002, 11:36
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Das neue Bezahl-Modell soll dem Unternehmen den Weg in die schwarzen Zahlen ebnen

Der SpiegelNet-Vorstand vorsitzende Thomas Göbler will auf den Online-Angeboten des Unternehmens verstärkt kostenpflichtige Inhalte einführen. Als ersten Schritt eines Drei-Stufenplans bietet das Unternehmen seit Dezember auf ManagerMagazin.de kostenpflichtige Inhalte als Zusatzangebot an. Im zweiten Quartal 2002 werden dann für Teile des Spiegel-Archivs User-Gebühren fällig. Das sagte der Medienmanager im Exklusiv-Interview gegenüber dem Branchen-Nachrichtendienst Der Kontakter. Als dritter Schritt, der ebenfalls noch in diesem Jahr erfolgen soll, ist dann ein User-Abonnement geplant. Das berichtet Der Kontakter in seiner aktuellen Ausgabe.

In fünf Jahren

Mittelfristig rechnet Göbler damit, dass der kostenpflichtige Anzeil knapp zehn Prozent am gesamten Erlös des Unternehmens betragen wird. Das neue Bezahl-Modell soll dem Unternehmen den Weg in die schwarzen Zahlen ebnen. "Wir gehen davon aus, spätestens in fünf Jahren Break-even zu sein," sagte Göbler dem Kontakter.(red)

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