Maria Lassnig wird ausgezeichnet

27. Jänner 2002, 07:12
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Zürich/Wien - Die 82-jährige österreichische Malerin Maria Lassnig erhält den Roswitha Haftmann-Preis. Mit einer Preissumme von 120.000 Franken (81.428 Euro/1,120 Mill. S) ist die von der Roswitha Haftmann-Stiftung vergebene Auszeichnung einer der weltweit höchstdotierten Preise für bildende Kunst. Die Verleihung erfolgt am 14. März in Zürich, teilte das Kunsthaus Zürich am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Die von der 1998 verstorbenen Zürcher Galeristin Roswitha Haftmann testamentarisch verfügte Stiftung verleiht den Preis alle zwei Jahre an lebende KünstlerInnen, deren Schaffen von überragender Bedeutung ist. Im Herbst hatte der Stiftungsrat Maria Lassnig als Preisträgerin für das Jahr 2002 bestimmt. Lassnig ist die zweite Preisträgerin nach dem US-Künstler Walter de Maria, der im Jahr 2000 die Auszeichnung erhielt. Die Kärntner Künstlerin Lassnig wurde in der Schweiz vor allem durch ihre Ausstellungen im Kunsthaus Luzern, im Kunstmuseum Bern und in der Kunsthalle Bern bekannt. (APA)

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