Supercomputer im Kampf gegen den Terror

26. Jänner 2002, 23:34
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US-Army simuliert Pentagon-Attacke - Gebäude sollen sicherer und widerstandsfähiger werden

Wie das SGI meldet, setzt die US-Army im Kampf gegen den Terror nun auf einen neuen Supercomputer. Ein Origin-3800-System kommt zu diesem Zweck durch das Ingenieur-Corps der US-Army am Engineer Research and Development Center beim Major Shared Resource Center in Missouri zum Einsatz.

Terroranschläge als Simulation

Der neue Supercomputer ist mit 512 MIPS-R12000-Prozessoren, 512 Gigabyte Arbeits- und 4 Terabyte Massenspeicher ausgestattet und soll realistische Simulationen von Terroranschlägen - darunter auch die Flugzeug-Attacke auf das Pentagon am 11. September 2001 - ermöglichen.

410 GigaFLOPS

Die enorme Rechenleistung wird mit nominell 410 GigaFLOPS (Fließkomma-Operation pro Sekunde) angegeben. So lassen sich auch kleinste Partikel wie etwa umherfliegende Glassplitter in die Simulation miteinbeziehen. Die Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse um in Zukunft Gebäude sicherer und widerstandsfähiger gegen Bomben machen zu können. (red)

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SGI

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