Neuer GründerInnenrekord im Jahr 2001

28. Jänner 2002, 15:44
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33,8 Prozent der Unternehmen werden von Frauen gegründet

Wien - Einen neuen GründerInnenrekord verzeichnete die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Jahr 2001. Im Vorjahr wurden 27.000 Unternehmen gegründet, um 13,6 Prozent mehr als 2000, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Die Gründungsquote - Neugründungen in Prozent des Standes an aktiven Kammermitgliedern - kletterte damit von 7,7 Prozent (1999) und 8,2 Prozent (2000) erstmals auf 9 Prozent. Ein Drittel der Unternehmen wurden von Frauen gegründet.

Mehr als die Hälfte der neuen Unternehmen - exakt 55,9 Prozent - entstanden in der Sparte Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen. Spitzenreiter war hier der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie mit 3.208 Neugründungen, um 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Den stärksten Anstieg an Gründungen verzeichnete die Fachgruppe Finanzdienstleister mit einem Plus von 108,5 Prozent auf 2.909 neue Firmen. 27 Prozent der JungunternehmerInnen machten sich im Handel selbstständig, 12,6 Prozent in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Der Anteil der Sparte Transport, Verkehr, Telekommunikation liegt bei 4,9 Prozent und in der Industrie bei 1,3 Prozent.

Durchschnittsalter sinkt

Das Durchschnittsalter der UnternehmensgründerInnen sank in den vergangenen beiden Jahren von 35,7 Jahren auf 34,8 Jahre mehrlich zurück. Knapp 38 Prozent der Neugründungen wurden von Personen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren vorgenommen, rund 31 Prozent entfielen auf die Altersgruppe 20 bis 30 Jahre, gefolgt von den 40- bis 50-Jährigen mit einem Anteil von 19,4 Prozent. (APA)

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