Sechs Stunden frei schwebend im All verbracht

25. Jänner 2002, 20:38
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Juri Onufrienko und Daniel Bursch hatten allerhand an der ISS zu montieren

Moskau - Der russische ISS-Kosmonaut Juri Onufrienko und sein US-Kollege Daniel Bursch haben am Freitag einen knapp sechstündigen Spaziergang im All unternommen. Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti unter Berufung auf das russische Kontrollzentrum in Moskau meldete, verließen die beiden Raumfahrer die Internationale Raumstation ISS, um drei Radioantennen und sechs Schutzschilde anzubringen. Die Schutzschilde sollen die Station vor Abgasen aus ihren Motoren schützen. Das US-Besatzungsmitglied Carl Walz beaufsichtige die Arbeiten in der ISS, teilte das Kontrollzentrum weiter mit.

Onufrienko und Walz hatten Mitte Jänner bereits einen fast sechsstündigen Spaziergang im All absolviert und dabei einen Kran zum Be- und Entladen an dem russischen Modul Swesda angebracht. Das vierte Langzeit-Team der ISS ist seit dem 7. Dezember an Bord der Raumstation. (APA)

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