Startbedingungen gehören einfach verbessert

8. Februar 2002, 19:20
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Von der Wichtigkeit, unternehmerisches Denken zu fördern, sind auch die Universitäts-rektoren überzeugt.

"Bei der Verselbstständigung der Studenten sollten die Universitäten klare Strukturen schaffen, die niveauvolle Beratungen möglich machen", meint Georg Winckler, Rektor der Uni Wien. "Es geht um Stimulierung: Hierunter fallen die Verbesserung der Infobasis, das Anbieten von Soft Skills und eine Reihe von Angeboten zur Persönlichkeitsbildung. Es soll ein allgemeines Klima erzeugt werden, in dem die Bereitschaft zu wirtschaftlichen Aktivitäten wachsen und gedeihen kann. Bei der Gründungsvorbereitung ist es sicher notwendig, die Startbedingungen zu verbessern."

Geborgte Hirnzellen

Lothar Zechlin, Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz, zitiert auf die Frage, was er vom "Ideas to Business"-Wettbewerb halte, den 28. Präsidenten der USA, Thomas Woodrow: ",Ich benütze nicht nur das Gehirn, das ich besitze, sondern ich borge mir noch zusätzlich, was ich bekommen kann.' Dieses Prinzip ist im ,i2b'-Business-Wettbewerb überrealisiert worden", meint er weiter, "alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren im Rahmen der kostenlosen Coachingabende nicht nur vom ,Hirn' der zahlreichen Expertinnen und Experten, sondern auch von deren ,Herzen', da diese - wie ich so höre - mit besonderem Engagement bei der Sache sind.

Unternehmertum erfordert neben fachlichem Know-how auch persönlichkeitsbezogene Qualifikationen, so genannte Soft Skills. Die Universität kann hier unterstützend eingreifen und die akademische Lehrpalette dementsprechend ergänzen. An der Universität Graz wird dazu beispielsweise das interfakultäre Zentrum für soziale Kompetenz entwickelt, das ein breites Lehrangebot für Studierende aller Fakultäten zur Förderung ihrer kommunikativen und sozialen Kompetenzen anbietet. Aber auch mit dem Thema Entrepreneurship selbst setzen sich einige unserer ForscherInnen sehr intensiv auseinander." (kredo)

ideas to business
Die 3-teilige Serie entsteht mit finanzieller Unterstützung durch die Initiative "ideas to business"

Redaktion: Ernst Brandstetter

Registrierung und Information unter: www.i2b.at

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