Paolo Cantarella

25. Jänner 2002, 19:32
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Autos sind seine große Leidenschaft. Wenn er sich langweilt, skizziert der 57-jährige Fiat-Konzernchef und Sohn eines Fiat-Arbeiters, Paolo Cantarella, Autos. Auch beim Interview mit dem STANDARD kam sein Hobby zum Ausdruck: "Wir Italiener lieben Autos. Wenn dann noch ein Deutscher am Steuer sitzt, werden wir sogar Weltmeister", deutet er den Formel-1-WM-Sieg von Michael Schumacher an.

Nun bemüht sich der Autonarr, der der Fiat-Autosparte seit 1990 vorstand, bevor er 1997 zum Vorstandsvorsitzenden avancierte, zu retten, was zu retten ist. Speziell die Fiat-Autosparte muss der Pragmatiker wieder auf Trab bringen. Dazu hat er bis 2004 Zeit, denn dann hat der Fiat-Alliierte General Motors ein Vorkaufsrecht für die restlichen 80 Prozent an Fiat Auto. Schon wird gemunkelt, der große US-Bruder werde auch davon Gebrauch machen. Dann wäre Cantarella der letzte Automann beim Mischkonzern Fiat. (tkb, DER STANDARD, Printausgabe 26.1.2002))

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