EU fördert erneuerbare Energieträger

27. Jänner 2002, 10:00
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Österreichische Teilnehmer erhalten Beratung und Hilfe von der Energieverwertungsagentur

Wien - Die Europäische Kommission vergibt auch in diesem Jahr wieder Förderungen für Projekte zur verbesserten Energienutzung (SAVE) und zur verbesserten Marktdurchdringung erneuerbarer Energieträger (ALTENER). Beratung und Hilfe für österreichische Teilnehmer an diesen Förderprogrammen bietet die Energieverwertungsagentur (EVA). Bis zum 3. April können Projektvorschläge bei der EVA eingebracht werden.

"Österreich nimmt in den Bereichen erneuerbarer Energie und Energieeffizienz international eine führende Rolle ein. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen der vergangenen Ausschreibungsrunden wider", so Fritz Unterpertinger, EVA-Geschäftsführer. Heimische Projektvorschläge finden sich daher überdurchschnittlich oft in den Förderlisten der EU. Insgesamt wurden 2001 von der EU-Kommission 26,5 Mio. Euro für die beiden Programme ausbezahlt. Davon entfielen 9,2 Mio. Euro auf SAVE und 17,3 Mio. Euro auf ALTENER.

Eingereicht werden können integrierte Maßnahmen zu Fragen, die sowohl für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger auf Angebotsseite als auch für die rationelle Energienutzung auf der Nachfrageseite von Bedeutung sind. Auch Projekte zur Übernahme bewährter Verfahren, spezifische Aktionen über die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger bzw. zu spezifischen Aktionen, die auf die im Aktionsplan zur Verbesserung der Energieeffizienz aufgezeigten Ziele ausgerichtet sind, können gefördert werden.

Zusammenarbeit mit Drittstaaten gesponsert

Zusätzlich zu den beiden Förderprogrammen sponsert die EU-Kommission im Rahmen des Programms SYNERGY auch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten im Energiebereich. "Diese Kooperationsprojekte sollten zur Entwicklung, Ausarbeitung und Durchführung energiepolitischer Strategien, die für die Energiewirtschaft sowohl der EU als auch der Drittländer von Interesse sind, dienen", so Unterpertinger. Auch für dieses Projekt gibt es bis zum Einreichschluss am 3. April bei der EVA Beratung und Hilfestellung.

Als Service für österreichische Einreicher veranstaltet die EVA am 12.2.2002 einen Workshop, der über bisherige Erfahrungen und Einreichmodalitäten informiert und die Möglichkeit bietet, Projektideen eingehend zu diskutieren. (pte)

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