Mariah Carey gibt's billiger

27. Jänner 2002, 10:01
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Nach der Flop-Serie des vergangenen Jahres handelt sie einen "Almosenvertrag" aus

New York - Die gefallene Pop-Prinzessin Mariah Carey (32) verhandelt nach ihrem vergoldeten Rausschmiss beim Plattengiganten EMI jetzt angeblich mit einem kleineren Label über einen "Almosen-Vertrag" (für den sich hoffnungsvolle JungkünstlerInnen allerdings immer noch ein Bein abhacken würden). "Nur noch" 3,5 Millionen bis 5,7 Millionen Euro soll sie für ihre nächsten Alben fordern. Carey hoffe auf einen Vertrag bei Def Jam, berichtete am Freitag die "New York Post".

Annus horribilis

Die einstmals kommerziell überaus erfolgreiche Sängerin war zuvor vom EMI-Konzern aus einem der größten Plattenverträge der Geschichte gekündigt worden: 32 Millionen Euro erhält Carey dafür, dass sie nicht mehr für das EMI- Label Virgin singt. Der Vertrag hätte ihr rund 114 Millionen Euro für fünf Alben einbringen sollen. Das erste, die CD "Glitter", hatte sich als Flop erwiesen.

Nach Angaben der "Post" verhandelt Carey direkt mit dem Chef von Def Jam, Lyor Cohen. Eine Sprecherin des Labels sagte jedoch auf Anfrage, ihr seien keine Gespräche mit der Sängerin bekannt. Carey hatte im vergangenen Jahr einen Nervenzusammenbruch erlitten und angeblich versucht, sich das Leben zu nehmen, als klar wurde, dass "Glitter" ein Misserfolg werden würde.

Intrigen im Hintergrund?

Inzwischen wurden Spekulationen laut, Pop-Sängerin Whitney Houston (37) habe verhindert, dass Konkurrentin Carey bei ihrer Plattengesellschaft Arista einen Vertrag bekommt. (APA/dpa)

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