Immer weniger Frühpensionen

25. Jänner 2002, 10:28
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Mit 221.967 niedrigster Stand seit Jänner 1999

Wien - Die Zahl der Frühpensionen nimmt weiter kontinuierlich ab. Im Dezember 2001 wurden nach Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger nur mehr 221.967 vorzeitige Alterspensionen verzeichnet. Das bedeutet, dass innerhalb eines Jahres die Zahl der Frühpensionen um 17.422 gesunken ist. Darüber hinaus ist es der niedrigste Stand seit Jänner 1999.

Die Gesamtzahl der Pensionen ist trotz der jüngsten Pensionsreform aber noch im Zunehmen. Auch im Dezember gab es einen weiteren Anstieg auf nunmehr 1,993.264. Diese Pensions-Gesamtzahl hat sich innerhalb der letzten zwölf Monate um 14.870 erhöht. Bei einer anhaltenden Entwicklung würde dies bedeuten, dass die 2,000.000-Grenze um die Jahresmitte 2002 erreicht wird.

Die Pensionsreform sieht von Oktober 2000 bis Oktober 2002 eine stufenweise Anhebung des Frühpensionsalters von 55/60 auf 56,5/61,5 Jahre (Frau/Mann) vor. Dabei erfolgt die Erhöhung des Pensionsanfallsalters quartalsweise um zwei Monate. Seit Jänner dieses Jahres gilt als Frühpensionsanfallsalter für Frauen damit bereits 56 Jahre bzw. für Männer 61 Jahre. (APA)

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