Handy-Geschäft brachte Nokia auch 2001 wieder Milliarden-Gewinne

24. Jänner 2002, 14:11
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Der Umsatz stieg um 3 Prozent

Der finnische Nokia-Konzern hat als einziger unter den führenden Handy-Herstellern auch im vergangenen Jahr Milliarden-Gewinne mit Mobiltelefonen gemacht. Das Unternehmen meldete am Donnerstag in Helsinki einen Gewinn für 2001 von 5,2 Mrd. Euro gegenüber 5,9 Mrd. Euro im Jahr 2000. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 31,2 Mrd. Euro.

Konzernchef Jorma Ollila erklärte, er sei vor allem über das gute Abschneiden seines Unternehmens im vierten Quartal "mehr als glücklich." Nokia erwirtschaftete in den letzten drei Monaten einen Gewinn von 1,6 Mrd. Euro. Als positiv hob Ollila auch die anhaltend steigenden Marktanteile von Nokia beim weltweiten Handy-Verkauf hervor. Das Unternehmen verkaufe nun 37 Prozent aller Mobiltelefone. Es liegt damit weit vor Motorola (USA), Siemens (Deutschland) und Ericsson (Schweden).

Analysten bewerten Zahlen weitgehend positiv

Analysten bewerteten die vorgelegten Zahlen weitgehend positiv. "Insgesamt sind das ziemlich gute Zahlen. Das ist ein starkes Ergebnis für das abgelaufene Quartal", sagte Fondsmanager Simon Kirton von Aberdeen Asset Management. "Eine leichte Enttäuschung ist die Tatsache, dass Nokia sagt, ihr Umsatz werde im ersten Quartal um bis zu zehn Prozent sinken", kommentierte Analyst Mika Paloranta von Nordea Securities.

Ericsson präsentiert Zahlen am Freitag

Am Mittwoch hatte bereits US-Konkurrent Motorola seine Unternehmenszahlen vorgelegt und dabei erneut Verluste ausgewiesen. Auch für die schwedische Ericsson, die ihre Handy-Geschäft in eine Kooperation mit Sony eingebracht hat, erwarten die Experten rote Zahl. Ericsson will am Freitag ihre Ergebnisse mitteilen.(APA)

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