Die Mangalizia-Paprika

28. Jänner 2002, 21:50
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In Zeiten, da spanische Pimientos und italienische Peperonata das Land wohlig überschwemmen, hat der heimische Paprika natürlich kein leichtes Spiel. Aber leichtes Spiel interessiert den Erich Stekovics aus Frauenkirchen sowieso nicht: Er holte sich alte pannonische Paprikasorten von der "Arche Noah", lässt sie bis zu 200 Tage am Stock reifen, was ein immenses Aroma-Aufkommen mit sich bringt, dann brät er sie in der Version "Mangalizia" auch noch im Schmalz der urigen Mangaliza-Wollschweine und füllt sie mit Essig von Alois Gölles ab. Empfohlene Reifedauer ist ein Jahr, dann seien sie am besten, 270 Gläser wurden davon produziert.

floh

derStandard/rondo/25/1/02

Um EURO 8 bei "Zum Schwarzen Kameel", Bognerg. 5, 1010 Wien, Tel.: 01 / 533 89 67.
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