Osteuropa: Russland weiter positiv

24. Jänner 2002, 07:51
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Risikobereitschaft bei Anlegern kehrt langsam wieder zurück. Baring übergewichtet Energie und Telekom Werte.

Laut Baring Asset Management nahm im vierten Quartal unter den Investoren weltweit die Zuversicht wieder zu. Der Konsens über eine mögliche Erholung der Konjunktur, insbesondere in den USA, führe zu einer nach und nach zurückkehrende Risikobereitschaft, so die Fondsgesellschaft in ihrem aktuellen Osteuropakommentar.

Russland weiter positiv

Russland werde auch weiterhin übergewichtet, da die gesamtwirtschaftlichen Fundamentaldaten noch immer sehr positiv seien. Neben positiven steuerpolitischen Zahlen und einer positiven Leistungsbilanz gäbe es anhaltend hohe Devisenreserven und gute Unternehmensergebnisse, so die Baring Experten.

Der Ölpreis war jedoch nach Ansicht der Fondsgesellschaft in jüngster Zeit die Haupttriebfeder des Marktes: "Wir glauben, dass die Verbindung zwischen Ölpreisstabilität und Putins wachsender internationaler Präsenz die Risikozuschläge weiter verringern wird."

Übergewichtungen in Energie und Telekommunikation

Hinsichtlich Sektoren bliebe die Strategie unverändert und beinhalte Übergewichtungen in Energie und Telekommunikation, so die Osteuropa Experten von Baring. "Im Energiesektor konzentriert sich die Gewichtung auf Russland, mit Yukos als eine der zentralen Positionen. Am meisten untergewichten wir Finanzdienstleister, obwohl wir mit OTP in Ungarn und Bank Pekao in Polen zentrale Übergewichtungen halten."

(e-fundresearch.com)

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