Der neue iMac ist in Österreich gelandet

29. Jänner 2002, 14:34
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Neues Betriebssystem Mac OS X ist ab jetzt Standard auf Geräten

Mit der Auslieferung der neuen iMac-Computer vollzieht Apple im Inneren einen noch radikaleren Wechsel als im Design: Das Unix-basierte Betriebssystem Mac OS X, seit vergangenem Jahr ein Zusatz, ist nunmehr das primäre Apple-Betriebssystem, erklärte Apple-Österreich-Chef Walter Scheuch bei der iMac-Präsentation in Wien.

Stabil

Unix gilt als ein seit Jahrzehnten bewährtes, stabiles Arbeitspferd vor allem für Netzwerkaufgaben. Das ursprünglich von den Bell Labs (früher AT&T, heute Lucent) entwickelte, weitgehend lizenzfreie "Open Source"-System hat viele Varianten hervorgebracht, darunter Linux des Finnen Linus Thorvald.

Für Experten?

Dem Unix-Vorteil der großen Stabilität steht der Nachteil gegenüber, ein schwer bedienbares System für Experten zu sein. Mac OS X hingegen maskiert den schwer zugänglichen Unix-Kern mit der bedienerfreundlichen Mac-Oberfläche. OS X ist aber ein Multitalent, da es weiterhin erlaubt, in einer Classic genannten Umgebung bisherige Mac-Programme ohne Einschränkungen zu verwenden. Auch Windows kann, mithilfe von VirtualPC, unter Mac OS X laufen - sogar alle Windows-Versionen gleichzeitig auf einem Rechner, was selbst PCs nicht zustande bringen.

2500 Programme

Nach Angaben von Apple sind inzwischen 2500 Programme für OS X verfügbar, darunter das marktbeherrschende Microsoft Office. Auch Adobe hat mit Illustrator und InDesign einen großen Schritt Richtung OS X getan, Photoshop soll jedoch erst mit dem nächsten Update auf OS X migrieren. (spu - Der STANDARD Printausgabe)

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