Pitch um ÖBB-Etat

24. Jänner 2002, 09:53
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Etat-Halter Demner, Merlicek & Bergmann steigt aus - "Zu enge Rahmenbedingungen"

Demner, Merlicek & Bergmann steigt im Finale der EU-weiten Ausschreibung um den ÖBB-Etat aus und wird an der Ende dieser Woche stattfindenden Präsentationsrunde nicht teilnehmen.

Die Agentur, die darauf verzichtet, ihre Präsentation einzubringen, begründet das mit zu engen Rahmenbedingungen: D,M&B habe sich im Rahmen des Vergabeverfahrens bemüht, eine Lockerung zu erreichen, was nun jedoch abgelehnt wurde.

"Es ist das gute Recht jedes Auftraggebers, seine Vorstellungen bezüglich einer Zusammenarbeit zu artikulieren. Aber keine Agentur, die an Qualität orientiert ist, sollte Aufträge annehmen, wenn kommerzielle Voraussetzungen und Arbeitsbedingungen nicht ihrer Haltung entsprechen und sie meint, dass die Qualität ihrer Arbeit darunter leiden könnte.", so Mariusz Jan Demner.

Demner, Merlicek & Bergmann hat die ÖBB-Dachkampagne 1997 konzipiert und war in den letzten 4 Jahren mit der Fernseh- und Radiowerbung betraut.

Die Agenturen der Finalrunde

Nach dem Ausscheiden von Demner, Merlicek & Bergmann pitchen dem Vernehmen nach sieben Agenturen um den ÖBB-Etat: Grill & Thompson, Scholz & Friends, Mang/D'Arcy, Grey Worldwide, AHA Puttner Bates sowie For Sale und die Londoner Agentur Citygate. Entgegen den bisherigen Gepflogenheiten, beauftragen die ÖBB diesmal nur eine Werbeagentur an. (red)

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