Distributed Computing im Kampf gegen Anthrax

22. Jänner 2002, 12:39
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Nicht genutzte Rechenleistung soll Milzbrand-Gegenmittel aufspüren

Seti@home bekommt Konkurrenz. Ein neues Distributed Computing-Projekt sucht statt Außerirdischen ein Gegenmittel für Anthrax. User können ihre nicht genutzte Rechenleistung zur Erforschung eines Milzbrand-Medikaments bereitstellen.

Forschen gemeinsam mit Intel und Microsoft

Wer am United Devices Anthrax Research Program teilnimmt, kann sich über prominente Mitstreiter freuen: Intel, Microsoft, United Devices Inc., die "National Foundation for Cancer Research" und die Oxford University haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

Bildschirmschoner für "Normalsterbliche"

"Normalsterbliche" können unter Intel.com/cure einen Bildschirmschoner downloaden, der die ungenutzten Ressourcen ür das Projekt nutzt. Der virtuelle Supercomputer soll 3,5 Milliarden Moleküle analysieren. Sobald ein Projekt auf dem Rechner abgeschlossen ist, wird das Ergebnis an das Rechenzentrum von United Devices übermittelt. Der Anwender bekommt dann einen neuen Datensatz zurück. (red)

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