Work smart not hard

28. Jänner 2002, 16:28
posten
Immer noch glauben nach Erfolg strebende Manager den gestressten Workaholic hervorkehren zu müssen. Dabei sollte sich schon rumgesprochen haben, dass maximale Arbeitszeit nicht zwingend zu optimalen Geschäftsergebnissen führt.

Nun haben kanadische Wissenschafter auch noch eine Grundthese der Medizin infrage gestellt, wonach sich soziale Anerkennung und Erfolg lebensverlängernd auswirkten: Laut einer eben veröffentlichten Studie haben Oscar-gekrönte Drehbuchautoren eine um durchschnittlich 3,6 Jahre kürzere Lebenserwartung als ihre Kollegen, die nominiert wurden, aber bei der Preisverleihung leer ausgingen.

Die Wissenschafter vermuten die Ursache für den im Durchschnitt früheren Tod in der höheren Arbeitsintensität: Autoren, die im Laufe ihrer Karriere weniger als ein Filmskript pro Jahr schrieben, lebten durchschnittlich 4,5 Jahre länger als die fleißigeren Kollegen - egal, ob Oscar-Gewinner oder nicht.

Von Johanna Zugmann
Share if you care.