Das "Herz" eines Krankenhauses

21. Jänner 2002, 14:34
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Wiener Wilhelminenspital erhielt neu renovierte Intensivstation

Wien - Im Wilhelminenspital des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) wurde am Montag im Beisein von Wiens Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann-Höcker und dem Teilunternehmungsdirektor der Spitäler und Geriatriezentren, Ludwig Kaspar, die neu renovierte Intensivstation I offiziell eröffnet.

Das "Herz" des Krankenhauses

Intensivstationen sind das Herz jedes Krankenhauses. Heute kommt keine Abteilung mehr ohne die Möglichkeit einer Intensivbehandlung für ihre PatientInnen aus. Operationen, die früher weder technisch noch medizinisch durchführbar waren, sind heute, dank der postoperativen Betreuung an Intensivstationen, zum Standard geworden. Gleiches gilt für schwere Unfälle, schwerste medizinische Erkrankungen und für Notfälle bei stationären PatientInnen.

Intensivmedizin auf 430 m²

Die Intensivstation der Abteilung für Anästhesie, Allgemeine und Toxikologische Intensivmedizin wurde im Jahr 1972 als erste Intensivstation im Wilhelminenspital errichtet. Mittlerweile werden an dieser Abteilung etwa 300 PatientInnen pro Jahr behandelt.

Im Zuge der Generalsanierung des Operationstraktes im Pavillon 30 konnte nunmehr auch die Intensivstation grundlegend erneuert werden. Insgesamt stehen acht Betten mit modernster Überwachungs- und Behandlungsausstattung zur Verfügung. Binnen sechs Monaten wurde die Intensivstation I im Wilhelminenspital um 122 m² auf insgesamt 430 m² vergrößert und um 0,8 Millionen Euro (elf Millionen Schilling) auf den neuesten medizintechnischen Stand gebracht. (red)

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