Zwei glorreiche Halunkinnen

3. Oktober 2002, 09:45
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Betrifft: "Für eine Handvoll Wähler mehr", Standard, 17.1.2002

Für eine handvoll WählerInnen mehr seien die Grünen bereit, grundlegende Inhalte über Bord zu werfen. Stattdessen sollen durch Inszenierungen Sympathiepotentiale ausgeschöpft werden, schreibt Samo Kobenter, der die Tiefen der Grünen Strategien wirklich fundiert recherchiert hat. "In Position gebracht" für den High Noon Nationalratswahl 2003 sollen dafür die zwei glorreichen Harlunkinnen Eva Glawischnig und Brigid Weinzinger. Beide bekannt dafür, nicht lange mit Inhalten herumzufackeln, sondern potenzielle WählerInnen ohne zu zögern mit brutalen Inszenierungstrategien zum erliegen zu bringen.

Beide haben ihr Handwerk ja auch gründlich gelernt: Glawischnig hat während ihres Doktorratsstudium der Rechtswissenschaften vor allem Marketingvorlesungen besucht und ihre Dissertation zum fetzigen Thema "Grenznahe AKW - Rechtsschutz im Privatrecht" verfasst. Anschließend war sie als Umweltjuristin bei GLOBAL 2000 tätig und hat dort die Betreuung von Projekten im Bereich Abfall, Anlagenrecht, Energie, Klima und Anti-Atom übernommen, was ja beweist, dass sie Inhalte immer schon vernachlässigt hat. Spätestens seit sie bei den Grünen ist, ist es nicht mehr zu verbergen. Glawischnig hat auch noch den Rest ihrer Prinzipien über Bord geworfen und jettet von einer Inszenierung zur nächsten: Initiative "Ökoprofit" für Wiener Wirtschaftsbetriebe, sozialökologisches Projekt "Ökologisch Fairteilen", Stromsparaktion "Grünes Kraftwerk", Klage gegen den Betreiber des AKW Mochovce, da geht's marketingmäßig voll ab. Und dann 1997 noch Mitautorin des Lebensmittelbericht Österreich, schon an der Grenze sozusagen. Aber noch gar nichts gegen das was sie als nächstes vorhat: Die Inszenierung des europäischen Atomausstieges, aber so richtig durchinszeniert.

Von Weinzinger wollen wir hier gar nicht reden, die Marketingkampagnen der berüchtigten Entwicklungshilfeorgansiationen liegen uns ja noch allen im Magen. Die inhaltliche Unbelecktheit von Eva Glawischnig ist damit wohl offensichtlich. Göttin sei Dank, dass es gestandene Mannsbilder wie Samo Kobenter gibt, die inhaltsleeren, machtgeilen Quotenfrauen wie mir die Maske vom Gesicht reißen. DER STANDARD, Print-Ausgabe vom 21.1.2002

von Dr. Eva Glawischnig, NR-Abg. der Grünen
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