Argentiniens Präsident räumt Verlust von Dollar-Guthaben ein

20. Jänner 2002, 10:06
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Bankeinlagen könnten nicht mehr "in Originalwährung" zurückgezahlt werden

Buenos Aires - Argentiniens Präsident Eduardo Duhalde hat indirekt den Verlust von Dollar-Guthaben in Milliardenhöhe für Hunderttausende Bürger eingeräumt. Die Bankeinlagen könnten nicht mehr "in der Originalwährung" zurückgezahlt werden, weil die Dollar schlicht "nicht da sind", sagte der Staatschef am Samstag in einem Interview.

Kurz nach seinem Amtsantritt Anfang Jänner hatte der Peronist Duhalde noch versprochen, dass jeder seine teilweise eingefrorenen Ersparnisse in der Währung zurückerhalten werde, in der er sie bei den Banken angelegt habe. (APA/dpa)

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