Palästinenser greifen israelische Soldaten in Autonomiegebieten an

20. Jänner 2002, 09:49
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Rundfunk: Keine Verletzten bei zahlreichen Zwischenfällen

Jerusalem - Israelische Soldaten in den Autonomiegebieten sind in der Nacht mehrfach von bewaffneten Palästinensern angegriffen worden. Wie der israelische Militärrundfunk am Sonntag berichtete, gab es bei den Zwischenfällen keine Verletzten. Im Westjordanland hätten sich Angehörige der Streitkräfte und Palästinenser im Westen von Ramallah eine Schießerei geliefert.

In der autonomen Stadt belagert die israelische Armee mit Panzern das Hauptquartier von Palästinenserpräsident Yasser Arafat. Auch nahe der benachbarten jüdischen Siedlungen Psagot und Kiryat Sefer wurden nach Angaben des Radios israelische Soldaten unter Beschuss genommen.

Weitere Zwischenfälle

Auch nahe der autonomen Städte Bethlehem, Nablus und Hebron im Westjordanland wurden dem Bericht zufolge israelische Militärstellungen mit automatischen Waffen angegriffen. Im Westen Jenins sei ein Sprengsatz explodiert, als sich ein Militärfahrzeug genähert habe. In Rafah im Gazastreifen hätten Angreifer etwa zehn Granaten auf israelische Soldaten abgefeuert. (APA)

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