Mailänder Scala spielt erstmals im "Ersatzhaus" am Stadtrand

20. Jänner 2002, 20:18
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Verdi-Oper "La Traviata" unter Riccardo Muti aufgeführt

Mailand - Die weltberühmte Mailänder Scala hat am Samstagabend erstmals in ihrem modernen "Ersatzhaus" am Stadtrand gespielt. Gut 2000 Zuschauer klatschten Stardirigent Riccardo Muti und dem Ensemble nach der Verdi-Oper "La Traviata" begeistert Beifall. Das neue Teatro degli Arcimboldi im Norden Mailands ist für drei Jahre die neue Heimat der Oper, solange das angestammte Haus in der Mailänder Innenstadt rundum renoviert wird.

Der gut 200 Jahre alte Stammsitz der Scala wurde Silvester geschlossen und wird erst Ende 2004 wieder eröffnet. Neben Bühne, Logen und Parkett werden auch die Aufgänge und die technische Ausstattung aufwendig modernisiert. Die Kosten werden auf mehrere Millionen Euro veranschlagt. Es ist die erste wirklich umfassende Renovierung des Hauses, das 1778 eingeweiht wurde. (APA/dpa)

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