Hilfsorganisationen beginnen Arbeit in Katastrophengebiet in Ruanda

19. Jänner 2002, 19:07
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Kekse und Wasser ausgegeben

Gisenyi - Internationale Hilfsorganisationen haben am Samstag im Katastrophengebiet um die westruandische Stadt Gisenyi mit der Versorgung von Flüchtlingen begonnen. Unter anderem seien vitaminreiche Kekse und Wasser an die Bedürftigen ausgegeben worden, sagte ein Mitarbeiter des Welternährungsprogramms (WFP) der Nachrichtenagentur AFP.

Entlang der Straße zwischen zwei Flüchtlingscamps sollen insgesamt zwölf Wasserstellen eingerichtet werden. Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo am Donnerstag waren Hunderttausende Menschen ins benachbarte Ruanda geflohen.

Weitere österreichische Hilfsorganisationen starteten ihre Hilfe für die Opfer des Vulkanausbruchs. Das Österreichische Rote Kreuz stellte 50.000 Euro (688.015 S) Soforthilfe zur Verfügung. CARE Österreich finanzierte eine mobile Ambulanz im Krisengebiet und stellte 23.000 Euro zur Verfügung. (APA)

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