26 Tote bei Flugzeugabsturz in Kolumbien

19. Jänner 2002, 10:13
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Öl-Arbeiter auf dem Weg zu Erdölfeldern am Amazonas

Quito - Bei dem Absturz eines Passagierflugzeugs aus Ecuador sind nach Angaben des Militärs vom Freitag alle 26 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die zweimotorige Propellermaschine vom Typ Fairchild der staatlichen Luftfahrtgesellschaft Petroecuador sei bereits am Donnerstag aus unbekannter Ursache von der vorgesehenen Flugroute abgekommen und von den Radarschirmen verschwunden.

Nach intensiver Suche seien die Trümmer am Freitag kurz hinter der Grenze im Nachbarland Kolumbien entdeckt worden, sagten Militärs in der Hauptstadt Quito. Es gebe jedoch noch keine offizielle Bestätigung, hieß es weiter.

In der Grenzregion sind linke Rebellen der "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" aktiv. An Bord befanden sich fünf Besatzungsmitglieder und 21 Öl-Arbeiter, die von der Hauptstadt zu den Erdölfeldern von Lago Agrio im Amazonas gebracht werden sollten. (APA/dpa)

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