Eine Parkscheibe zum Blättern

18. Jänner 2002, 20:53
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... soll "Zettelwirtschaft" beenden

Wien - Was für Wolkersdorf recht ist, ist in Wien zu billig: Die Parkscheibe darf in gebührenpflichtigen Kurzparkzonen nicht verwendet werden, also müssen die Zehn-Minuten-Parkscheine ausgefüllt werden. 800.000 pro Jahr. Eine "Zettelwirtschaft" nennt das der VP-Gemeinderat Gerhard Pfeiffer, die seit 1996 schon 872.074 Euro (zwölf Mio. S) gekostet habe.

Am Freitag präsentierte Pfeiffer eine "Parkuhr", die eigentlich ein Parkschein mit Wuzzitaferln ist: Mit Taferln für Stunden und für Minuten, die dann runtergeblättert werden. Und da diese Taferln einzeln codiert seien, sei diese Taferl-Parkuhr jetzt auch rechtssicher, argumentiert Pfeiffer. (frei/DER STANDARD, Printausgabe 19./20.01.2002)

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